M-Art Foto Tiefenschärfe

Heute ist der zweite Unterrichtstag mit Esther Kaiser in der Klubschule Migros Basel.

Zuerst besprechen wir die Fotos, die jeder mitgebracht hat. Zuerst sind meine beiden Fotos zum Thema Ebenen (Vorder-, Mittel- und Hintergrund) an der Reihe.

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Erstes Foto (Siena/Toskana): Verschiedene Ebenen bzw. Verläufe von Vorder- bis Hintergrund sichtbar. Einerseits von rechts (Vordergrund: Ecke mit Mann und Plakaten) nach links zum Hintergund (Hausmauer mit Laterne), Motiv im Vordergrund, Abtrennung durch Schärfe/Unschärfe, aber auch von unten (Vordergrund mit Mann als Motiv) nach hinten (Hausmauer), Abtrennung der Ebenen durch die Farbe (grauer Boden, braune Hauswände). Gute Führung des Auges durch die Parallele (“Trennstrich” Boden und Wand).

Zweites Foto (Crete/Toskana): Klarer Aufbau vom Vordergrund vorne (Feld mit Menschen) über die hügelige Landschaft bis zum Dorf und den Hügeln im Hintergrund. Abtrennung der Ebenen durch die verschiedenen Grüntöne.

Nicht zusammengehörende/zusammenpassende Fotos bitte nicht auf einer Seite ausdrucken/präsentieren, sondern auseinanderschneiden.

Danach bekommen wir die Aufgabe, in 15 Minuten einen Stuhl in ungewöhnlicher Art zu fotografieren und darauf auf störende Hintergründe zu achten.

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Wir besprechen kurz den Lehrplan vom 4. Mai bis zum 22. Juni und erhalten eine kurze Information über den Lernnachweis, den wir am 25 Mai abgeben müssen. Genauere Infos erhalten wir am 4. Mai. Eine Idee dazu habe ich auch schon. Ich muss mir aber natürlich noch weitere Gedanken darüber machen. Noch einmal erhalten wir eine kurze Information über das zu führende Lern-/Werktagebuch (siehe dazu Eintrag vom 9. März).

Anschliessend schauen wir uns in den Theorieblättern die Seiten zum Thema DIN/ASA/ISO – Lichtempfindlichkeit an. DIN = Deutsche Institut für Normung, ASA = American Standard Association, ISO = International Standard Organisation.

DIN                           ASA                           ISO

12°                            12                              12/12°

15°                            25                              25/15°

18°                            50                              50/18°

21                              100                           100/21°

24°                            200                           200/24°

27°                            400                           200/27°

etc.                             etc.                             etc.

Bei den DIN wird immer 3 dazugezählt und in ° ausgedrückt, bei ASA die Zahl (fast immer) verdoppelt. ISO ist eine Kombination aus ASA und DIN.

Die ist (wie auch bei den Blenden und Verschlusszeiten) eine Standardreihe, die man auswendig wissen sollte. Je nach Kamera gibt es auch hier bei den ISO Zwischenschritte.

Hochempfindliche Filme: grosses/grobes Silberkorn, niedrigempfindliche Filme = kleines/feines Korn, mehr Details, kontrastreicher, schärfer. Bei Digitalkameras: niedrige/normale Empfindlichkeit = bessere Durchzeichnung/Abstufung Farbverlauf, kein/weniger Rauschen, bessere Farbsättigung/kräftigere Farben, bessere Schärfeleistung/Detailwiedergabe. Bei Digitalkameras wird bei hohen ISO-Zahlen das Eingangssignal (Licht) verstärkt. Jedoch werden auch andere, “schlechte” Signale verstärkt, was das Rauschen (Helligkeits- und Farbrauschen) ergibt.

Der Chip einer Digitalkamera wird für jede Aufnahme auf eine zur ISO-Zahl passenden Temperatur “aufgeheizt” und danach wieder heruntergefahren. Dieser Vorgang ergibt bei billigeren Kameras (z. B. Kompaktkameras) die Auslöseverzögerung.

Nun gehen wir alle zusammen in einen dunklen Raum im Keller der Klubschule, um uns kurz in Lightpainting zu üben, Wir bilden Zweiergruppen, ich arbeite wieder mit Dieter, wir benutzten meine Kamera.

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Für den kommenden Unterrichtstag sollen wir eigene Ideen entwickeln und mitbringen.

Belichtungsmessung:

Urtümlichste Methode. Ein externes Handlichtmessgerät misst das auf das Motiv fallende Licht. Bei dieser Methode wird nicht beachtet, aus welchem Material/Farbe das Motiv ist. Ein schwarzes Motiv schluckt viel Licht und reflektiert wenig Licht in Richtung Kamera. Hier kann es zu Fehlmessungen kommen.

Objektmessung:

Der Belichtungsmesser in der Kamera misst das vom Motiv reflektierte Licht.

Der Belichtungsmesser ist auf ein mittleres Grau (ca. Dichte 18) geeicht. Eine Kamera versucht daher oft, alles möglichst grau aussehen zu lassen. Fotografiert man (ohne manuelle Belichtungskorrektur) ein schwarzes Blatt Papier oder eine weisse Wand, erhält man in etwa die selbe graue Farbe im Bild. Darum muss man z. B. bei einer Schneelandschaft etwa zwei Blenden (LW) überbelichten, damit der Schnee wirklich weiss wird.

Wir schauen uns die Messmethoden unserer Kameras an. Bei meiner Canon EOS 5D Mark III sieht dies so aus ( Quelle: Canon):

Meiner Meinung nach sind diese Messmethoden bei Canon nicht sehr logisch angeordnert. Sollten diese nicht nach der grösse des Messfeldes aufgeführt sein? Also zuerst Mehrfeld, mittenbetonte Integralmessung, Selektivmessung und dann Spotmessung.

Wir erhalten diverse Aufgabenblätter, die wir bis zum nächsten Mal zu bearbeiten haben.

 

 

 

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Anastasia Taylor-Lind

Anastasia Taylor-Lind ist eine junge Fotografin (geboren 1981) aus Grossbritannien und Schweden. Sie lebt in London und arbeitet für verschiedene Magazine, so zum Beispiel für die Zeitschrift Geo. Mich beeindruckt vor allem ihre Story über die PKK-Kämperinnen im Grenzgebiet Irak-Türkei/Kurdistan. Sie zeigt vor allem schon fast familiäre Alltagssituationen aus dem Leben dieser Frauen. Man sieht sie beim Kochen, Fussballspielen oder beim Schmusen mit einer Katze. Nur auf wenigen Bildern sind Waffen oder militärische Szenen zu sehen.

(c) http://www.anastasiataylorlind.com/

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15 minutes photo challenge mit Gavin Hoey

Der Youtube-Kanal von Gavin Hoey ist einer meiner Lieblingskanäle, die ich mir oft anschaue. Ganz speziell mag ich seine 15 minutes photo challenges. Dort versucht er in 15 Minuten möglichst viele interessante Motive zu finden. Dazu benutzt er in der Regel eine Kamera und ein Objektiv. In dieser Folge benutzt er ausnahmsweise noch einen Aufsteckblitz, den er mit dem eingebauten Blitz seiner EOS 60 D zündet. Zwischendurch zeigt er auch, auf welche Weise er sein Lieblingsbild bearbeitet. In den letzten Jahren kamen so einige interessante – und für mich inspirierende – Folgen zusammen. Seit kurzer Zeit scheint Gavin Hoey mit Adorama TV (ebenfalls mit eigenem Youtube-Kanal) zusammenzuarbeiten. Ich bin mir nicht sicher, welchen Einfluss dies auf seine Sendungen haben wird. Schon jetzt werden, wie im untenstehenden Film, zwischendurch von Adorama Werbungen zu im Film verwendeten Artikel eingeblendet. Das finde ich schade jedoch noch nicht wirklich störend.

Doch entscheidet selber und schaut Euch verschiedene Folgen an. Ich freue mich schon auf die nächste Photo Challenge.

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M-Art Foto Belichtungsspielraum

Heute ist der erste Unterrichtstag mit Esther Kaiser als Lehrerin.

Wir besprechen die Gruppenarbeit des letzten Samstags. Zur Arbeit von Madeleine, Angela, Peter und mir meint sie:

  • Gute Idee
  • Guter Hintergrund ohne störende Elemente
  • Bild 1 und Bild 5: wenn schon ein „symmetrischer Aufbau“, dann richtig (Position der Person, des Ventilator, gleicher Ausschnitt

Obwohl ich die Objektivkorrektur und die Korrektur der Chromatischen Aberration in Lightroom durchgeführt und danach die korrigierten und die nicht korrigierten Fotos bei Ifolor ausdrucken liess, kann ich keinen Unterschied auf den Prints erkennen.

Für den kommenden Unterrichtstag erhalten wir das Aufgabenblatt „Kaleidoskop“ und gehen dazu für etwa eine halbe Stunde nach draussen fotografieren. Nächstes Mal müssen wir eine Art Collage der Fotos präsentieren (von Hand ausgeschnitten und aufgeklebt oder am Computer und ausgedruckt).

Wir repetieren die Blendenreihe (Normwerte). Im Unterschied zum Skript (Seite _2 Grundprinzip der Kamera) nennt sie uns eine leicht andere Zahlenreihe:

1 / 1,4 / 2 / 2,8 / 4 / 5,6 / 8 / 11 / 16 / 22 / 32 => Jeder Schritt = 1 Blende Lichtwert (LW)

Die Normreihe bei den Blenden ist eingeschränkter als bei den Norm-Verschlusszeiten. Bei Zeitvorwahl hat man deswegen schnell keine passende Blende mehr zur Verfügung. Bei Blendenvorwahl hat man das Problem nicht so stark.

Wirksame Lichtmenge = benötigte Lichtmenge für „richtige“ Belichtung. Im Modus „M“ kommt der Strich auf dem Belichtungsbalken in der Mitte zu stehen.

- Lichtstärke:

Beim Canon 24 – 105 mm L = 1:4 => grösstmöglichste/offenste Blende bei diesem Objektiv (hier durchgehend gleichbleibend). Hält sich jedoch nicht an die Normreihe der Blenden (beginnt nur per Zufall bei einer „ganzen“ Blende).

- Wahl Belichtungszeit für verwacklungsfreie Aufnahmen aus der Hand:

  • 200 mm -> nicht länger als 1/200
  • 50 mm -> nicht länger als 1/50
  • Stabilizer kann Zeit verlängern

Aufgabe „Traumhaft“: 3 bis 4 Bilder bis zum nächsten Mal ausdrucken

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Wichtige Exif-Daten der Bilder:

Erstes Bild:

  • ISO 100
  • 58 mm
  • 1/5, f 22
  • Canon EOS 5D Mark III
  • Canon 24 – 105 mm L 4.0
  • Effekt: Zoomen

Zweites Bild:

  • ISO 100
  • 58 mm
  • 1/5, f 22
  • Canon EOS 5D Mark III
  • Canon 24 – 105 mm L 4.0
  • Effekt: Kameradrehung

Drittes Bild:

  • ISO 100
  • 105 mm
  • 1/8, f 22
  • Canon EOS 5D Mark III
  • Canon 24 – 105 mm L 4.0
  • Effekt: Verziehen der Kamera bei bewegtem Motiv

Viertes Bild:

  • ISO 100
  • 32 mm
  • 1/10, f 22
  • Canon EOS 5D Mark III
  • Canon 24 – 105 mm L 4.0
  • Effekt: Zoomen bei bewegtem Motiv

- Bewegungsunschärfe durch:

  • Verwacklung der Kamera (Motiv still oder bewegt)
  • Mitziehen der Kamera bei fahrenden Motiven
  • Zoomen währen der Belichtung (Motiv still)
  • Bewusstes Bewegen der Kamera währen der Belichtung
  • Langzeitbelichtung bewegter Motive

- Ebenen:

Vorder-, Mittel- und Hintergrund + Hauptmotiv. Dieses kann sich in jeder dieser Ebenen befinden und ist meist scharf abgebildet.

Unterscheidungsmöglichkeiten: Schärfe/Unschärfe, Farbunterschiede, Elemente (z. B. Stein, Wasser etc., Helligkeit)

- Tiefenschärfe:

  • Blende: Zerstreuungskreis < 0.03 mm = Auge sieht scharf. Geschlossene Blende = kleiner Zerstreuungskreis, offene blende = grösserer Zerstreuungskreis
  • Brennweite: Tele = wenig Tiefenschärfe, Weitwinkel = viel Tiefenschärfe
  • Abstand zum Motiv: je näher, desto weniger Tiefenschärfe

Nächstes Mal: zusätzlich zum Normalobjektiv grösstes Tele und Weitwinkelobjektiv mitnehmen.

-Förderliche Blende:

Blende mit der besten Abbildungsqualität -> ca. 2 Blenden LW ab der grössten/offensten Blende abblenden/zumachen (beim Canon 24 – 105 mm L = f/8). Ergibt am wenigsten Abbildungsfehler.

- Beugungsunschärfe:

Strahlen, die am Rand der Blende auftreten, werden abgelenkt/gebogen und treffen nicht auf dem Sensor auf. Bei offener Blende gehen verhältnismässig viele Strahlen durch die Mitte der Blende => wenig Beu- gungsunschärfe. Geschlossene Blende => mehr Beugungsunschärfe.

Offene Blende = f 1 bis ca. f 4, mittlere Blende = ca. f 4 bis ca. f 11, geschlossene Blende = ab ca. f 11

Eben habe ich noch auf Youtube einen kleinen Film zum Kurs M-Art Foto gefunden.

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Probleme behoben?!

Die Probleme mit meiner Homepage (Java konnte nicht angezeigt werden, Updates konnten nicht durchgeführt werden, Photocrati Gallery ging nicht) sind nun grösstenteils wohl behoben. Es lag an der veralteten Version des Themes Photocrati. Von mir aus konnte ich das Update nicht durchführen. Glücklicherweise bekam ich die aktuellste Version vom Kundendienst von Photocrati zugeschickt. Die arbeiten dort echt schnell zu zuverlässig, finde ich.

Ein Problem bleibt jedoch immer noch. Auf der Seite Links werden die Miniaturbilder zur jeweiligen Homepage nicht korrek angezeigt. Ich habe deswegen die Miniaturen neu erstellt, hochgeladen und verlinkt. Trotzdem zeigt mir die Homepage bei jedem Link dasselbe Bild an.

Wer weiss Rat?

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Selbstporträt

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M-Art Foto Belichtungszeit

Wir besprechen mit Sandra Handschin die Bilder vom letzten Kurstag (Notizen dazu siehe 02.03.2013). Anschliessend schauen wir ausführlich die Seiten _2 (Grundprinzip der Kamera) und _3 (Die Regelung der Lichtmenge) an.

Ich muss mir unter anderem speziell merken:

  • grosse Blende = grosse Blendenöffnung – kleine Blendenzahl
  • kleine Blende = kleine Blendenöffnung – grosse Blendenzahl
  • die festen Blendenstufen (f 1.4, 2.8, 4, 5.6, 8, 11, 16, 22, 32 (jeweils Halbierung bzw. Verdoppelung der Lichtmenge). Jede Kamera hat noch einprogrammierte Zwischenschritte.

Wir erhalten eine Aufgabe zum Thema Bewegungsunschärfe, die wir in Zweierteams bearbeiten.

  • Stativ
  • ISO- und WB-Automatik, Belichtungsvorwahl
  • feste Brennweite und manueller Fokus
  • zu wählende Belichtungszeiten sind 125, 60, 30, 15, 8, 4, 2, 1“, 2“, 4“, 8“, 15“ und 30“
  • das Model mach immer die gleichen Bewegungen
  • Fotos dazu habe ich hier nicht bereitgestellt

Die Lehre daraus:

  • Die Obergrenze der Iso-Automatik nicht zu niedrig einstellen, da sonst zu wenig Belichtungsspielraum vorhanden ist und die Bilder unterbelichtet werden können. Zudem scheint das manuelle Fokussieren wirklich nicht so mein Ding zu sein. Bei der zweiten Serie am Werkbank ist auch schade, dass der linke Arm teilweise nicht mehr im Bild ist.

Anschliessend schauen wir uns einen kurzen Film („Kontaktabzüge“ bei Arte) über Duane Michals an. Es sind konzeptionelle Arbeiten in s/w. Er spielt mit „Traum“ und Wirklichkeit und benutzt oft Doppelbelichtungen und Langzeitbelichtungen.  Die Serie mit dem Badezimmer finde ich spannend Die allgemeinen Gedanken zu Wirklichkeit und Realität finde ich schwierig.

Wir schauen zusammen an, was in ein Lern-/Werktagebuch gehört.

Warum mache ich das?

  • Lernfortschritte dokumentieren
  • Arbeitsgang nachvollziehen
  • Überlegungen und Erfahrungen dokumentieren, Ideen notieren
  • Korrekturen (was war gut, was nicht?)
  • einzelne Schritte aufzeigen
  • Standortbeurteilung
  • Probleme und deren Lösungen
  • Nachschlagewerk
  • Entwickeln eigener Ideen, Bildvorstellungen, Stil

Was gehört rein?

  • Technische Daten der Bilder (Exif)
  • Equipment
  • „Making Off“ (z. B. Studiosetting als Ganzes fotografieren)
  • eigener Text
  • Recherche
  • Kritiken (eigene und fremde)
  • von wo nehme ich Ideen/Gedankenprozess
  • eigene Fotos, Dokumentation der Aufgabe
  • fremde Fotos, die inspirieren
  • Texte/Artikel aus Zeitungen oder Zeitschriften

Form?

  • leserlich und nachvollziehbar
  • als richtiges Buch
  • in Ordner
  • als Datei auch Computer
  • Kombination von Handschrift und Gedrucktes

Aufgabe lange Belichtungszeit

„Als Inspiration zu dieser Aufgabe soll Dir Duane Michals „Bogeyman“ dienen. Erzähle eine kleine Geschichte in einer Serie von drei bis fünf Bildern. Die Geschichte soll etwas rätselhaftes ausstrahlen. Spiele mit dem Grat zwischen Realität und Wirklichkeit. Als Mittel dazu benutzt Du lange Belichtungszeiten und Bewegung in den Bildern.“

Entweder nur Hoch- oder Querformat. Wenn Fotos bearbeitet werden, dann sollen neben den bearbeiteten Fotos auch die unbearbeiteten Versionen abgegeben werden.

Ich arbeite mit Madeleine, Angela und Peter zusammen. Wir verwenden meine Kamera (Canon EOS 5D Mark III) ab Stativ. Madeleines Idee: „Älterer Mann wird eingesaugt, junge Frau ausgespuckt.“

  • 1. Foto = 1/125, f 4.0, ISO 1600
  • 2. Foto = 3.2“, f 16, ISO 100
  • 3. Foto = 3.2“, f 22, ISO 250
  • ab Stativ
  • Blendenautomatik

Ich habe die Objektivkorrektur sowie die Korrektur der chromatischen Aberration gemacht. Ansonsten wurden sie nicht bearbeitet.

 

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M-Art Foto Fokus

Am Samstag, 2. März 2013, begann der M-Art Foto-Kurs in der Klubschule Migros Basel. Dieser Lehrgang dauert bis und mit 15. Februar 2014 und kann mit dem Diploma ECTS abgeschlossen werden. Der Lehrgang entstand in Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule der Künste.

Am ersten Tag traten insgesamt acht Teilnehmer an, davon 5 Frauen und drei Männer. Nach einer Begrüssung durch Christoph Handschin und einer ersten Vorstellungsrunde geht die Lehrerin Sandra Handschin mit uns verschiedene wichtige Kameraeinstellungen durch. Eine Schwierigkeit dabei war, dass ich meine Kamera nicht dabei habe. Kurz vor der Mittagspause fahre ich deshalb schnell nach Hause,  um den Fotoapparat zu holen. Anschliessend arbeiten wir an einem Lernblatt zum Thema Fokussierung. Welche Arten von Fokussierung gibt es, welche diese Fokusarten und Zusatzfunktionen hat meine Kamera? Bei der anschliessenden Besprechung lerne ich etwas Neues:

Beim manuellen Fokussieren zeigt mir meine Kamera (Canon EOS 5D Mark III) mit einem optischen Signal an, wann das Bild im gewählten Fokuspunkt scharf gestellt ist, falls ich während des Fokussierens den Auslöser angetippt halte. Diese Funktion wird mir das manuelle Fokussieren sicherlich erleichtern. Diese Art der Fokussierung war bis jetzt nicht meine Stärke.

Am Nachmittag verbringen wir etwa eine Stunde im Tropenhaus der Universität Basel.

Unsere Aufgabe: Wir müssen von ein und demselben Motiv und den gleichbleibenden Einstellungen (ISO 200, kleinstmögliche Blendenöffung, Brennweite) ab Stativ verschiedene Aufnahmen machen und dabei jeweils nur den Fokus von nahe (z. B. Makroeinstellung) bis unendlich kontinuierlich verändern. Danach sollte man auf den Fotos beobachten können, wie sich die Schärfeebene von vorne nach hinten bewegt. Eine Schwierigkeit dabei ist, ein dafür geeignetes Motiv mit Vorder-, Mittel- und Hintergrund zu finden.

Am kommenden Samstag müssen wir 15 Bilder ausgedruckt vorlegen, damit diese angeschaut und besprochen werden können. Zu diesem Zwecke habe ich die untenstehenden Bilder von drei verschiedenen Motiven zu Smartphoto zum Entwickeln geschickt. Beim letzten Motiv werde ich noch zwei Bilder ausschauben.

 

 

Besprechung der Bilder (09.03.2013)

Ich stelle selber fest, dass ich oft nicht gut genug fokussiert habe, sondern einfach nur wahllos des Fokusring weitergedreht habe. Daher hatte ich einiges an Ausschuss. Auf genaue manuelle Fokussierung muss ich in Zukunft ein grösseres Augenmerk legen. Generell sind meine Fotos auch etwas zu dunkel geraten. Mein bisheriges Vorgehen, fast immer 1/3-Blende unterzubelichten, muss ich auch etwas überdenken und gegebenfalls der Situation anpassen.

Vom Motiv her gefällt mir die mittlere Serie (_M6A9734 bis _M6A9739) am besten, speziell mag ich die Art der Unschärfe im Hintergrund sehr. Von der Aufgabenstellung her ist wohl die erste Serie (_M6A9719 bis _M6A9728) am gelungensten. In der letzten Serie muss man die Schärfe etwas suchen, vor allem im Bereich des Blattes am linken Bildrand.

Alle Fotos wurden nicht bearbeitet.

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Experiment analog

In den letzten Tagen nahm ich wieder einmal meine analoge Spiegelreflexkamera Canon EOS 100 in die Finger. Sie lag seit etwa acht Jahren im Schrank, immer noch mit einem ebenso alten Film von Kodak darin. Die Batterie, etwa mit dem gleichen Alter, lag die ganze Zeit daneben. Ich wollte herausfinden, ob die Kamera noch funktioniert. Ich legte die Batterie ein, erstaunlicherweise sprang der Fotoapparat sofort an und zeigte an, dass die Batterie noch voll sei. Leider funktioniert der Autofokus nur noch sporadisch und ausschliesslich auf gute Zureden hin. Zudem ist der Kunststoff der Kamera an einigen Stellen klebrig geworden. Offenbar eine Veränderung, mit der man bei alten Geräten leben muss. Auf dem Film waren noch zehn Fotos übrig. Ich schoss einige Bilder und brachte den Film zum Fotografen zur Entwicklung. Ich dachte, dass der Spezialist, im Gegensatz zur Massenabfertigung bei einem Discounter, noch etwas mehr aus so einem alten Film herausholen könne. Natürlich kann ich dies im Nachhinein nicht mehr beurteilen. Auf jeden Fall war die Entwicklung der insgesamt zwanzig Bilder inklusive Foto-CD entsprechend teuer (38 CHF). Ich möchte hier die Bilder veröffentlichen. Die ersten vier Bilder sind acht Jahre alt. Die restlichen habe ich letztes Wochenende gemacht. Alle entstanden in Basel Man beachte die Farbveränderungen, die sich über die Jahre hinweg ergeben haben. Trotzdem finde ich einige der Bilder noch recht interessant.

Für mich war es sehr speziell, wieder einmal eine analoge Spiegelreflexkamera in die Hand zu nehmen und damit zu arbeiten. Anfänglich schaute ich nach jedem Foto reflexartig auf die Kamera, um die Aufnahme kontrollieren zu können, was natürlich hier etwas schwierig war. Trotzdem werde ich mir einen neuen Rollfilm kaufen und ihn sicherlich nicht mehr acht Jahre behalten!

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Fachhändler vs. Onlineversand

Gerade heute musste ich erfahren, dass ein Einkauf bei einem Fachhändler nicht immer besser ist. Klar ist, dass ein Fachhändler mir als Kunden Beratung anbieten kann. Hat er den gewünschten Artikel dann noch am Lager und man braucht den Gegenstand relativ schnell, lohnt sich der etwas höhere Preis. Muss die Ware jedoch bestellt werden, ist man mit einem Kauf bei einem Onlinehändler oft schneller. Mein Fachhändler hätte mir den Regenschutz für meine Kamera bestellt, was jedoch mindestens acht Tage gedauert hätte. Und das noch ohne Garantie der Lieferdauer. Beim im Ausland domizilierten Onlinhändler (in meinem Fall enjoyyourcamera.com) bekomme ich die gewünschten Gegenstände in viel kürzerer Zeit. Heute bestellt, noch diese Woche abzuholen bei meiner deutschen Lieferadresse. So gewinne ich mehrfach: kürzere Lieferzeit, niedrigere Preise, ohne Schweizer MWST (bis 300 CHF Warenwert) und zudem wird mir wahrscheinlich erst noch die Deutsche Mehrwertsteuer zurückerstattet.

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